Sunday, December 11, 2011

Перемен


Вместо тепла - зелень стекла,
Вместо огня - дым,
Из сетки календаря выхвачен день.
Красное солнце сгорает дотла,
День догорает с ним,
На пылающий город падает тень.
Перемен! - требуют наши сердца.
Перемен! - требуют наши глаза.
В нашем смехе и в наших слезах,
И в пульсации вен:
"Перемен!
Мы ждем перемен!"
Электрический свет продолжает наш день,
И коробка от спичек пуста,
Но на кухне синим цветком горит газ.
Сигареты в руках, чай на столе - эта схема проста,
И больше нет ничего, все находится в нас.
Перемен! - требуют наши сердца.
Перемен! - требуют наши глаза.
В нашем смехе и в наших слезах,
И в пульсации вен:
"Перемен!
Мы ждем перемен!"
Мы не можем похвастаться мудростью глаз
И умелыми жестами рук,
Нам не нужно все это, чтобы друг друга понять.
Сигареты в руках, чай на столе - так замыкается круг,
И вдруг нам становится страшно что-то менять.
Перемен! - требуют наши сердца.
Перемен! - требуют наши глаза.
В нашем смехе и в наших слезах,
И в пульсации вен:
"Перемен!
- Цой Виктор
[ via NoMoreLyrics

Die Originalversion von Viktor Zojs Перемен: "Wandel! fordern unsere Herzen. Wandel! fordern unsere Augen. In unserem Lachen, in unseren Tränen und im Puls der Adern: Wandel! Wir erwarten den Wandel!"



Gestern sangen die Menschen auf den Straßen von Moskau das Lied Перемен von Viktor Zoj. Das Lied stammt von 1986, hat aber an seiner Intensität und Ausdruckskraft nichts eingebüßt. Eine kleine, feine Amateur-Übersetzung davon:
Anstelle von Wärme - grünes Glas,
anstelle von Feuer - Rauch,
aus dem Netz des Kalenders wurde ein Tag herausgerissen.
Die rote Sonne verbrennt völlig,
der Tag verbrennt mit ihr.
In die lodernde Stadt fällt ein Schatten.
Wandel! - fordern unsere Herzen.
Wandel! - fordern unsere Augen.
Und in unserem Lachen und in unseren Tränen
und im Puls unserer Adern: “Wandel! Wir erwarten den Wandel!”
Das elektrische Licht verlängert unseren Tag,
und die Zündholzschachtel ist leer.
Aber in der Küche brennt das Gas als blaue Blume.
Die Zigaretten in der Hand, der Tee auf dem Tisch - der Plan ist einfach,
aber nichts ist mehr, alles liegt an uns.
Wandel! - fordern unsere Herzen.
Wandel! - fordern unsere Augen.
Und in unserem Lachen und in unseren Tränen,
und im Puls unserer Adern: “Wandel! Wir erwarten den Wandel!”
Wir können nicht prahlen mit der Weisheit unserer Augen
und geschickten und zähen Händen.
Wir brauchen das alles nicht, um einander zu verstehen.
Die Zigaretten in der Hand, der Tee auf dem Tisch - so schließt sich der Kreis.
Und plötzlich wird uns bange, etwas zu verändern.
Wandel! - fordern unsere Herzen.
Wandel! - fordern unsere Augen.
In unserem Lachen und in unseren Tränen,
und im Puls unserer Adern: “Wandel!”

DANKE MARITA!

[ via maglog ]

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