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Saturday, October 15, 2011

Mozart, queues and the art of sleeping with eyes wide open...

Yesterday my mom and I went to the Wiener Musikverein. We've got an subscription of the Wiener Symphoniker orchestra. Last night was the first concert of the new season. It was Mozart and Mahler. I especially admired the conductor, Lothar Zagrosek, who stood in for Fabio Luisi on short notice. I didn't know him before but he did a great job.

If it says Mozart on the program, you can be sure of a) a sold out concert hall and b) massive applause and c) lots of Japanese students in the audience (no offence, they just seem to love Mozart above anything else!). The Serbian pianist Jasminka Stancul played really well and gave an impressive encore. Applause didn't seem to fade for like 15 minutes - she had to come back on stage 5 times.

I usually spend the first half of the concert fighting against my body's urgent desire to fall asleep. It's just the time between 7.30 PM and 8.30  PM... What saves me every time is the program booklet and the latest issue of their monthly magazine. Reading those also highly adds to my classical music education - you'd be surprised what I know...

(I also realized I missed several really great concerts in September: the Tchaikovsky Symphony Orchestra from Moscow, conducted by V. Fedoseyev, played  Tchaikovsky's Violin Concert No.2 and Piano Concert No. 1 (2 of my all-time favourites by one of my all-time favourite composers) among other pieces and also works of Shostakovich whom I really love, too. Must have been the summer break - I am so out of date...)

After that we had the coffee break. Meaning I spent those 20 minutes first fighting my way through the masses to the coffee bar (why do people always have to gather/stand at the narrowest places, like doorways?!), getting my coffee - getting to the milk wasn't so easy though. Sometimes I wish I could drink black coffee, without anything. I spent the rest of the break standing in queue at - guess where?! - the toilet. As much as I love old buildings, they do lack infrastructure sometimes... (Really, one toilet for so many ladies?!)

And then Mahler started. I do love symphonies. And there were some great moments in that one. But Mahler (like Wagner and Bruckner) just never ends. Or so it seems. And I'm not getting the idea behind. It sounded to me like several independent pieces, just performed one of another (unlike the Russian symphonies for example or Beethoven. I always "feel" the story in it.). You could really feel the audience getting sleepy AND uneasy after a while. Like they were just waiting for the end. The lady next to me was snoring peacefully while my mom was fighting her cold. Running noses in a place like that can be very frustrating. There's a tiny break after each movement... It's always funny to see how many people have to cough, blow their nose, sneeze or clear their throats at the same moment... As if they had all been waiting for just that moment! Always makes me smile... At the end, the applause felt more like a relieve - compared to the franctic enthusiamn for Mozart and his piano concert. (And I have to confess I was happy to go home at 10PM!)


Monday, September 26, 2011

Tutoriumsseminar 2011

... oder das Seminar der verbrannten Unterhose...


Jaja, wir hatten einen ziemlichen Spaß. Nebenbei wurde sogar ein bisschen gearbeitet - und zwar ziemlich produktiv. Die Gruppe war super. Abgesehen von neuen Arbeitsmethoden und (mehr oder minder unfreiwilligen) gruppendynamischen  Erfahrungen habe ich folgende Erkenntnisse aus diesen 4 Tagen in Mondsee mitgenommen:

Unser Motto: zuerst schießen, dann Fragen stellen!

Wenn das Holz zu nass für's Lagerfeuer ist, kann man auch einfach seine Unterwäsche verbrennen! (Wir haben da auch einen Spezialisten, der gerne mit Rat und Tat zur Verfügung steht...)

At night in the woods... man sollte immer eine Taschenlampe mitnehmen. Planung (zumindest ein bisschen... in irgendeiner Form) empfiehlt sich.

Nach 5 Jahren kann man zum Proto-Tutor aufsteigen. Bevorzugterweise Proto-Bulgaren.

Das Wetter in Mondsee ist einfach besser als in Wien! Ende.

Der Plan: Weltrevolution! Eh wie immer...

Außerirdische Kinder und ungarische Pornodarsteller sind Scheidungsgründe.

Unbedingt einmal im Leben das Tata Museum besuchen! Gleich nach den Patronas Towers... ^_^

Zukunftsperspektiven nach dem Slawistik-Studium: immer noch keine! Yay!

Wort des Tutoriums: Ich hätte gerne ein bisschen... Scheisse, scheisse! 
Man nehme die letzten beiden Wörter und hänge sie zur Bereicherung jeglicher Kommunikation einfach hinten an jeden x-beliebigen Satz! ^_^ 

Und damit... Good night and good luck! Aja... und ein erfolgreiches Erstsemestrigen Tutorium!

Thursday, June 2, 2011

From Russia With Love...

The Siege of Leningrad

We'll do a project about this at university, including a small exhibition in a museum. I've read quite a lot about that tragic event but I think here not many people know much about. Not even the Russian students... We haven't worked out the details yet and I still have to find some kind of "sub-topic" to work on... But I'm very much looking forward to it.

 Boris Kudoyarov
Nevsky Prospect, 1942
Gelatin silver print, signed on verso
200 x 295mm.



Monday, May 23, 2011

From Russia with Love...



OMG! Russian doll ring. Isn't that cute?! And beautiful?! Babushka ring inspired by the Matryoshka doll. And yes it actually opens up and there is a smaller doll inside.


Tuesday, May 10, 2011

On the Big Screen...

Poll

Den möchte ich unbedingt sehen. Seit längerem mal wieder ein deutscher Film, der mich interessiert. Liegt wohl an dem Bezug zu Geschichte und Russland... Schwere Kost, sicherlich. Die Kritiker hat er schon überzeugt. Jetzt bin wohl ich dran... Muss also nur noch jemanden zum Mitschauen finden!

Tuesday, November 16, 2010

From Russia with Love...

ПОЭТ.
Александр Сергеевич Пушкин (1799 - 1837)

Пока не требует поэта
К священной жертве Аполлон,
В заботах суетного света
Он малодушно погружен;
Молчит его святая лира;
Душа вкушает хладный сон,
И меж детей ничтожных мира,
Быть может, всех ничтожней он.

Но лишь божественный глагол
До слуха чуткого коснется,
Душа поэта встрепенется,
Как пробудившийся орел.
Тоскует он в забавах мира,
Людской чуждается молвы,
К ногам народного кумира
Не клонит гордой головы;
Бежит он, дикой и суровый,
И звуков и смятенья полн,
На берега пустынных волн,
В широкошумные дубровы…

[ English translation ]

Monday, November 1, 2010

Les Nouvelles...

Der triebhafte Herr Tolstoi

30.10.2010 | von Norbert Mayer (via Die Presse)

Das Künstlerehepaar Brigitte Karner und Peter Simonischek im Gespräch mit der "Presse am Sonntag" über die gnadenlose Abrechnung von Lew Tolstoi und dessen Frau Sofja in Briefen - und über ihre eigene Ehe.

Seit 24 Jahren sind Brigitte Karner und Peter Simonischek ein Paar. Ein Künstlerehepaar. Auf der Bühne des Theaters Akzent verkörpern sie nun ebenfalls ein berühmtes Künstlerpaar: Sie gehen in den Clinch, auf Argumente folgen Aggressionen. Sie zeigen auf der Bühne die Verwundungen, die sich der weltberühmte russische Schriftsteller Lew Nikolajewitsch Tolstoi und seine Frau Sofja Andrejewna Tolstaja durch Texte zugefügt haben. „Es ist mehr als eine Lesung. Es findet eine Auseinandersetzung statt, von der wir zuvor nie wissen, wohin sie führt“, sagt Karner, „für mich ist das nicht nur ein spannender, sondern auch ein anstrengender Abend.“
Lew Tolstoi hatte den Kampf mit dem Verfassen der „Kreutzersonate“ nah an den endgültigen Bruch geführt – es war ein Skandalbuch, das als Angriff auf die Ehe an sich, aber auch auf seine eigene Ehefrau gewertet wurde. Karner: „Man hat diese Novelle unter dem Tisch gelesen, sie war von der Zensur noch nicht freigegeben. Aber es wurde in der Gesellschaft über dieses Werk getuschelt. Sofja Tolstoi hat sehr darunter gelitten. Sie hat sich mit ganz klarem Blick in diesem Buch erkannt. Und sie ging dann zum Zaren und bat um die Freigabe des Buches, damit alle sehen, dass sie zum Werk ihres Mannes stehe. Sie hat schließlich mit einem autobiografischen Werk geantwortet, das auch unheimlich gut geschrieben ist. Unglaublich war ihre Verfügung, dass ihr Buch erst hundert Jahre nach ihrem Tod veröffentlicht werden darf, damit der Ruf ihres Mannes nicht leide.“

Für Simonischek ist der Temperaturwechsel das Spannende an dieser Beziehung. „Diese Ehe war von ungeheurer Hitzigkeit. Er war enorm sexuell orientiert. Sie hat ihm mehr als ein Dutzend Kinder geboren. Es hat aber von Anfang an ein grundsätzliches Missverständnis gegeben; die Erwartungen dieser um fast 20 Jahre jüngeren Frau an die Ehe mit einem Dichter von dieser brachialen Qualität waren hoch. Sie wollte als gleichberechtigter Partner behandelt werden und in der Kunst auf Augenhöhe sein. Das hat er ihr aber nicht gegeben.“

„Er hat sie nicht geachtet“, glaubt Karner. „Sofja war in einer sehr liberalen Familie aufgewachsen. Ihr Vater war Arzt. Bei den Behrs ging es fröhlich zu, es wurde viel musiziert. Als Sofja dann heiratete, erfuhr sie bald, dass er sich dauernd hinter den Büschen über die Mägde hermachte. Das hat sie unglaublich gedemütigt. Jahrelang hat sie gehofft, dass sie, wenn seine Lenden mit dem Alter ein bisschen müder sein würden, endlich das freundschaftliche Gegenüber sein werde, das sie immer sein wollte, von dem er theoretisch in seinen Schriften auch immer gesprochen hatte.“ Die „Kreutzersonate“, in der Frauen nur Verführerinnen sind, in der es für den krankhaft eifersüchtigen Erzähler keine christliche Ehe gibt, sondern nur Lust, war für Karner anfangs kaum erträglich. „Dass er so triebhaft veranlagt war, ist für ihn die Schuld der Frau. Ich habe dann ihren Roman gelesen, der war eine passende Antwort. Aber in ihrem Umfeld hat sie als Reaktion auf die ,Kreutzersonate‘ nur Häme erlitten.“

Tod auf dem Bahnhof. Für Simonischek ist es „erschütternd, dass zwei Menschen in eine derartige Abhängigkeit und Hilflosigkeit geraten. Mir tut dieser 82-Jährige bis ins Herz hinein leid, der 1910 bei Nacht und Nebel flüchtet, weil er die Eifersuchtsanfälle seiner Frau, ihr ständiges Drohen mit Selbstmord nicht mehr aushält. Sofja raste, wenn ihr Mann Wladimir G. Tschertkow, den Herausgeber seiner Werkausgabe, auchnur umarmte. Sie unterstellte den beiden Homosexualität.“

Karner: „Für sie hat er keine Zärtlichkeit gehabt, keine Umarmung. Er hat sie beschlafen und ihr Kinder gemacht, nicht mehr. Natürlich war sie eifersüchtig. Weil sie nichts von ihm hatte.“ Simonischek: „Meine Frau sieht vor allem das Schicksal Sofjas, ihre Ohnmacht, ich sehe auch den Mann, der schreiben will, der solch eine Unruhe in seinem Leben hat, dass er schließlich flüchtet, um dann in der Wohnung des Bahnhofvorstands zu sterben. Er hat es seiner Frau nicht erlaubt, dass sie ihn auf seinen Waldspaziergängen begleitete. Da hat er sein ganzes Romanpersonal mitgehabt.“

Welche Reste von Patriarchat gibt es noch heute? „Ich bin noch in diesem patriarchalischen Denken aufgewachsen“, sagt Simonischek, „und ich musste einen weiten Weg zurücklegen, denn bestimmte Verhaltensweisen, an die ich mich noch erinnern kann, wären heute gar nicht mehr denkbar.“ Einwand der Ehefrau: „Ein paar davon hast du schon noch, ohne es zu bemerken!“ Simonischek: „Sicher, aber wenn ich daran denke, was mein Vater noch für ein Patriarch war! Für ihn war klar, was die Aufgabe der Frau ist. Er hat sich, glaube ich, im ganzen Leben keinen Kaffee gekocht. Außerdem bin ich bei den Benediktinern in Sankt Paul in Kärnten groß geworden, das war auch eine sehr patriarchalische und autoritäre Struktur. Als ich dann rauskam und in die Schauspielschule ging, zur Zeit der Achtundsechziger, ist das alles infrage gestellt worden. Es sind mir gegen meine eigene Überzeugung Latzhosen verpasst worden.“

„Die trägst du aber nicht mehr“, sagt Karner. Simonischek: „Das war wie ein Schafspelz. Ich bemerkte, dass ich noch lange zu tun hatte, bis mir die Latzhose passt. In letzter Konsequenz habe ich sie gehasst. Denn eigentlich führte diese Latzhose zur Verachtung der Männer durch die Frauen.“

Rücksichtsloser Beruf.
Sind Künstlerehen besonders gefährdet? Karner: „Ich finde schon. Sofja hat als junges Mädchen geschrieben, Tolstoi hat es ihr dann untersagt. Sie wurde unterdrückt. Die Frauen waren brav und warteten darauf, dafür belohnt zu werden. Die erste Liebe zwischen den Tolstois war unheimlich schön, dann aber wartete sie vergeblich auf die Belohnung, nachdem sie die Kinder aufgezogen und so vieles hingenommen hatte. Auch bei heutigen Künstlerehen sind die Dinge sehr ähnlich. Ich habe das jahrelang so gemacht, ich habe mich als Künstlerin ganz bewusst zurückgenommen, wegen der Kinder und meines Mannes. Der Beruf des Schauspielers ist sehr anspruchsvoll, das kostet viel.“
Simonischek: „Zum Künstlersein gehört die Selbstverwirklichung, da ist man rücksichtslos.“ Karner: „Meine Söhne haben zu mir gesagt, ich müsse wieder meine Sachen im Beruf machen. Ich habe starke Verbündete.“
 
 

Friday, October 22, 2010

Le Bibliothèque...

My latest additions to the bookshelf... Have to read them both for an exam about Russian Literature. I've read "Dr. Zhivago" once already, some years ago. I love the story but the book can be quite long-wided sometimes...

Nikolai Gogol - Die toten Seelen / Dead Souls
Николай Васильевич Гоголь - Мёртвые души


Boris Pasternak - Doktor Schiwago / Doctor Zhivago
Борис Пастернак - Доктор Живаго

Tuesday, September 28, 2010

Erstsemestrigen-Tutoriums-Seminar 2010

It's been 2 weeks already but I finally managed to edit my pictures from this year's Slawistik Erstsemestrigen Tutoriums Seminar (seminar for tutorial classes for first semester students in Slavic studies) in Ernsthofen (Austria). Just wanted to share some of our lovely group pictures...

 this year's tutors trying to build a shamrock with their feet

showing off our flexibility... or maybe not...

at the train station

making music at the train station on the way home

Tamara playing the guitar

 
 whole group with our trainers

 close up

 me & Nici

 Nici being sporty

 secret "star" of our seminar... got everyone distracted

 outdoor session

 we're gonna build the Leonardo bridge

self-made women

 we're strong! hehe

everyone working together

quite an experience

 the bridge is finished!




Monday, September 27, 2010

On the Big Screen...

Onegin (1999)


From Aleksandr Pushkin's timeless masterpiece of love and obsession... Евгений Онегин / Eugene  Onegin. I'm just reading the original poem, a brilliant work. Beauttiful story, beautifully told. It's the German version this time since the Russian one would still be a little difficult for me and very time comsuming. Nothing bad about that but I need to read this one and several others for an exam about Russian Literature and need to be done in time. I love Pushkin's original works though, they are so beautiful and melodic to read in Russian... Carrying so much emotion. (And I didn't know that Vladimir Nabokov did the English translation...)

I've got myself the movie on DVD already but want to finish the Book/poem first - as I always do with films based on literature. Especially with something so big...


Sunday, September 26, 2010

On the Big Sreen...

Iи Traиzit


Just watched this one... the trailer was kinda "promising" but I'm not sure what to make of the whole movie now. Not bad but... not sure... and I always find open ends a little... strange... (except maybe for something like "Inception"...)

Sunday, September 19, 2010

PSUEKOVOSELV



Yay! Es ist wieder Zeit für's Erstsemestrigen-Tutorium! Aus diesem Anlass habe ich mal wieder PSUEKOVOSELV ausgegraben... Es ist einfach immer wieder so lustig!

Tuesday, August 17, 2010

On the Big Screen...



Le Concert (The Concert) / 2009

Official Website (French)
Official Website (German)

I'm so gonna see this! You'll just have to love that story and the French usually make great movies. I guess there'll be lots of drama... and lots of laughter.

Monday, August 9, 2010

The Addition of Dostoevsky on Moscow Subway Leads to Concerns of Suicide


Monday, August 9, 2010
Addition of Dostoevsky on Moscow Subway Leads to Concerns of Suicide 
via Juxtapoz Magazine

Moscow has been covering headlines with its current wildfire concerns and related smoke crisis, but we heard a different story about Moscow this morning. Moscow’s Subway system has a new set of murals, that psychologists fear might encourage suicidal impulses.

Listening to NPR this morning, we were introduced to Moscow subways covered in mosaics, paintings, murals, and statues. Sounds nice, doesn’t it? Everyone seems to benefit from public art, but what if it’s depressing artwork, even disturbing?

“The Dostoevskaya station — which opened this summer in memory of Russian writer Fyodor Dostoevsky — met a fair share of opposition when psychologists expressed concern that dark murals of the violent scenes from Dostoevsky's books could put riders in gloomy moods — or, worse, even encourage suicidal impulses,” NPR told us.

>> read more...

Friday, August 6, 2010

From Russia with Love...

My latest acquisitions. Just love the colourful desgin. And I'm crazy about mugs anyway.




front side 



back side 


This one I got from my fellow Russian student and dear friend Ines last year!


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